Jägerzug St.Hubertus Noithausen

Die Geschichte unseres Jägerzuges

Jägerzug Jung St.Hubertus 1982
 
25 Jahre - ein königliches Jubiläum

Lange muss man zurück blicken, um auf den letzten Schützen-könig eines Hubertuszuges zu stoßen. 1981 trug Matthias Hassel die Königswürde zum 60jähigen Bestehen des Jägerzuges Sankt Hubertus und des Bürgerschützenvereins Noithausen.
Im Jahr 2007 feierte nun der Jägerzug Jung Sankt Hubertus sein 25jähriges Jubiläum. Und wir waren besonders stolz, in unserem Jubiläumsjahr mit Markus Wegmann den Schützenkönig des Noithausener Regimentes stellen zu dürfen.
Als im damals November 1982 unser Jägerzug aus der Taufe gehoben wurde dachte sicherlich noch niemand daran, einmal als Königszug durch Noithausens Straßen zu marschieren. Zu jener Zeit ergriffen zwei ehemalige Tellschützen die Initiative und gründeten den neuen Jägerzug Jung Sankt Hubertus. Schnell kamen neue Mitglieder hinzu und unser Jägerzug wuchs zu einem der größten Züge des Noithausener Regimentes, aktiv während der Tage des Schützenfestes und über das Jahr hinweg bei den verschiedenen geistlichen und weltlichen Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft.
Mit den Mitgliedszahlen wuchsen auch die Ziele. Ungezählt die Versuche, die Jungschützenkönigswürde zu erringen. Erst 1995 gelang es Marcus Mathia den „kleinen Vogel“ von der Stange zu holen. Es war ein rauschendes Fest.
Zwei Jahre später versuchte sich unser diesjähriger König, Markus Wegmann, zum ersten Mal an seinem Meisterstück. Doch der Vogel zuckte nur, um dann zurück auf die Stange zu fallen. Wir ließen noch einmal dem Jägerzug Lebensfreude den Vortritt. Hubertus Schützen haben sich eben noch nie in den Vordergrund gedrängt. Markus Wegmann ist daher auch erst der sechste König in der bald 90jährigen Hubertusgeschichte.
Doch vor zwei Jahren kündigten sich große Dinge an. Als unser Jägerzug sowohl den Vereins-, als auch den Heinrich-Mens-Gedächtnispokal gewinnen konnte wurde Markus Wegmann noch geschont. Er sollte sich auf die wahrhaft großen Aufgaben konzentrieren.
Im Jahr 2006 gelang dann, was von langer Hand geplant war: Nicht nur der Jägerzug Jung Sankt Hubertus, sondern auch die Mitglieder der Sankt Hubertus Schützen, mit denen uns mehr als nur der Name verbindet, empfanden tiefen Stolz und große Freude, als am Kirmesmontag des Jahres 2006 der Vogel fiel und Markus Wegmann zum Kronprinzen proklamiert wurde.

Jägerzug Sankt Hubertus – Traditionen verbinden sich

Schon vor einigen Jahren wurde uns die Hubertusfahne anvertraut, die bald 50 Jahre vor den Reihen der Noithausener Hubertusschützen marschiert. Stolz führen wir diese Tradition fort. Als weiteres Zeichen der Zusammengehörigkeit ist auf unseren neuen Uniformen nur der Name Sankt Hubertus zu finden. Wir feierten daher im Jahr 2007 nicht nur die Königswürde und das Jubiläum unseres Jägerzuges, sondern auch den Zusammenschluss der beiden Noithausener Hubertuszüge. Mit deutlich mehr als 20 Schützen ist das Fortleben der Tradition der Hubertusschützen in Noithausen gesichert. Aus den Reihen der ehemaligen „Jungschützen“ sind inzwischen erneut sieben potenzielle Hubertusschützen hervor gegangen, die irgendwann die vierte Generation des Jägerzuges Sankt Hubertus stellen könnten.

Erste Kirmes des Zuges

Die erste Jung-Hubertus
Hartel, Lemm, Schmitz, Schilings, Brenzel, Hassel, Monissen.